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... und am Ende wird gezittert: DSC Hanseat - Poppenbüttel II = 3:2

Scheinbar sind die Fußballer des DSC Hanseat besondere Freunde des Nervenkitzels: im dritten Spiel in Folge gaben sie in einem eigentlich deutlich überlegen geführten Spiel kurz vor Schluß den sicher gewähnten Sieg fast aus der Hand - um sich dann letztlich doch knapp ins Ziel des Sieges zu retten.

So beim 2:1-Auswärtserfolg bei UH Adler IV, so beim 5:4 gegen Rahlstedt V, und so wieder beim Testspiel gegen den SC Popenbüttel II mit 3:2. Zwar kamen die Gäste mit einer überaus erfolgreichen Serie von 5 deutlichen Siegen und einem Torverhältnis von 27:12 auf den Dulsberg, tatsächlich aber konnten sie dem dominanten Auftreten der Hanseaten in der 1. Halbzeit kaum etwas entgegensetzen. Allein Niels Douanla hätte den DSC in der ersten Viertelstunde bei mehreren hundertprozentigen Torchancen uneinholbar in Führung bringen müssen, bevor er in der 20. Minute den Gästekeeper bei einem unerlaubten Rückpass so unter Druck setzte, dass dieser ein Eigentor produzierte. Das Tor zur 2:0-Halbzeitführung erzielte dann Idrissu Amidu mit einem an Zekeriya Kurt verschuldeten Foul-Elfmeter, die angesichts zahlreicher weiterer DSC-Chancen für die von der Dulsberger Abwehr komplett abgemeldeten Gäste mehr als schmeichelhaft ausfiel.

Nach der Pause änderte sich das Bild dann zunächst, die Poppenbüttler kamen jetzt zumindest auch in den Dulsberger Strafraum, alle Abschlußversuche wurden aber von der weiterhin stabilen Hanseaten-Defensive abgeblockt. Nach 10 Minuten übernahmen die Gastgeber dann wieder die Initiative, die Folge war das 3:0 in der 56. Minute, als Torben Krohn einen von der Latte zurückprallenden Freistoß von Bülent Iskender mit dem Kopf über die Linie drückte. In der Folge wechselte DSC-Trainer Ercan Kurt mehrfach, was zwar den Dulsberger Spielfluß hemmte, aber bis zur 85. Minute den Gästen keinen relevanten Spielvorteil brachte.

In dieser 85. Minute verlor die bis dahin souverän agierende DSC-Abwehr auf einmal die Ordnung, was zu 2 zu diesem Zeitpunkt völlig überraschenden Gegentreffern führte (85. und 90. Minute). Zwischenzeitlich hatte die Dulsberger Offensive ein weiteres Mal die Chance, das Spiel endgültig zu entscheiden, aber Kevion Taylor jagte aus bester Schußposition etwa 10 Meter vor dem Tor den Ball am Tor vorbei. So waren die letzten 4 Minuten der Nachspielzeit der eingangs erwähnte Nervenkitzel vor dem endgültigen Erfolg, während der die Gäste allerdings zu keiner klaren Ausgleichschance mehr kamen.

Der DSC Hanseat spielte mit: Seidi (Alnakdali) - Wagner (I. Ljiljak), Tursic, N. Ljiljak, Iskender (Hayvali) - Topal, Amidu (Ocak) - Lowe (Taylor), Z. Kurt, Douanla (H. Kurt) - Rodrigues (Krohn)


Dieser Artikel wurde veröffentlicht am 27.09.2021 um 01:03 von: (Aktueller Stand vom 27.09.2021 um 01:18)
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